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Starts im SM2x B | SM4x B

Mit Titel-Double zur Ruder-DM

Johannes Lotz will in Köln nach WM-Ticket greifen

Johannes Lotz peilt bei der Deutschen Meisterschaft die Qualifikation für seine fünfte WM-Teilnahme in Folge an. Foto: 2000meter.de
Johannes Lotz peilt bei der Deutschen Meisterschaft die Qualifikation für seine fünfte WM-Teilnahme in Folge an. Foto: 2000meter.de
Rennen Donnerstag, 21.6. Freitag, 22.6. Samstag, 23.6.

102

SM2x B

11:27 Uhr Vorlauf

11:31 Uhr Vorlauf

11:02 Uhr Hoffnungslauf 10:41 Uhr Finale

119

SM4x B

19:09 Uhr Vorlauf

19:13 Uhr Vorlauf

08:25 Uhr Hoffnungslauf 16:21 Uhr Finale

Auf dem Sprung in die Nationalmannschaft: Der Hanauer Sportler des Jahres 2014, Johannes Lotz (HRG 1879), startet am kommenden Wochenende bei den nationalen Meisterschaften U17/U19/U23 auf dem Fühlinger See (Köln) in die heiße Endphase der WM-Qualifikation. Der Deutsche Ruderverband (DRV) nutzt die Titelkämpfe als Nominierungsregatta für den Saisonhöhepunkt vom 25. bis 29. Juli in Posen (Polen). Einen Teil seiner sieben Startplätze für die U23-WM der 19-22-jährigen Top-Skuller hat der DRV bereits im Vorfeld getestet und schickt unter anderem den auf einer Position umbesetzten Meistervierer des Vorjahres mit HRG’ler Lotz ins Rennen.

 

„In der aktuellen Besetzung rudern wir erst seit wenigen Einheiten zusammen, aber für den Anfang läuft es erst einmal ganz gut“, blickt der sechsmalige Deutsche Meister auf die kommende Herausforderung. „Ich denke, dass wir uns von der nationalen Konkurrenz distanzieren können und damit unter Beweis stellen, dass wir als potentieller WM-Vierer taugen“, so Lotz.

 

Quartett auf einer Position neu besetzt

 

Seinen Bootsplatz im Doppelvierer hat der am Olympiastützpunkt Berlin trainierende 21-jährige Psychologiestudent vor wenigen Wochen mit einer beeindruckenden Vorstellung beim entscheidenden DRV-Ranking im Skiff in Ratzeburg erkämpft: Dort stieß Lotz nach mittelmäßigen Auftritten zum Saisonauftakt in die absolute nationale Spitze der Skullspezialisten vor.

 

Im erfolgversprechenden DRV-Quartett, das 2017 auf dem Olympiakurs in München-Oberschleißheim mit Schlagmann Lotz überraschend den Titel vor dem gesetzten WM-Team des Ruderverbandes holte, nehmen in Köln erneut Anton Finger (Berlin) und Steven Hacker (Dresden) Platz. Für den Bugmann des Vorjahres, Christian von Warburg (Lübeck), ist der U23-Meister im Einer, Marc Weber (Gießen), an Bord.

 

Seit 2014 international mit von der Partie

 

Lotz zählt als Viertplatzierter des verbandsinternen Rankings, das alle Leistungsparameter im Wettbewerb und Training zusammenfasst, zum allerengsten Bewerberkreis für die WM in Polen. Als amtierender zweifacher Deutsche Meister im Doppelzweier und Doppelvierer will er mit starken Auftritten in Köln seine fünfte WM-Teilnahme in Folge unter Dach und Fach bringen. Als Pflichtprogramm hat der DRV den Kaderathleten Doppelstarts auferlegt. So sind Lotz und sein Berliner Trainingspartner Finger nach ihrer letztjährigen Goldfahrt und dem anschließenden WM-Auftritt nach langer Pause wieder als Duo zu sehen. Sie treffen auf sechs Mannschaften. Die Vorläufe starten am Donnerstag um 11.27 und 11.31 Uhr, das Finale am Samstag, 10.41 Uhr. Im Doppelvierer kämpfen acht Boote um die Medaillen. Finale: Samstag, 16.21 Uhr.

 

Der HRG-Weltmeister von 2014 ist seit vier Jahren in jeder Wettkampfsaison international mit von der Partie: So folgte 2015 auf dem Olympiakurs von Rio de Janeiro die Vize-Weltmeisterschaft im U19-Doppelzweier. Nach Gold und Silber bei den Junioren beweist Lotz mittlerweile auch in der Männerklasse sein internationales Niveau: 2016 nominierte ihn der DRV fürs WM-Team U23 in Rotterdam (Niederlande). 2017 landeten Lotz und Finger in Plovdiv (Bulgarien) auf Rang acht der WM-Gesamtwertung.

 

Übrigens: Nach den Ruderwettkampfregeln des DRV heißen die Sieger der U-23- und U17-Wettkämpfe „Deutscher Jahrgangsmeister“, die U-19-Gewinner tragen die Bezeichnung „Deutscher Juniorenmeister“.

 

sl

 


Goldjubel 2017: Johannes Lotz, Anton Finger, Steven Hacker, Christian von Warburg (von links). Foto: Detlev Seyb
Goldjubel 2017: Johannes Lotz, Anton Finger, Steven Hacker, Christian von Warburg (von links). Foto: Detlev Seyb


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