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U23-Trainingslager

HALBZEIT IN sPANIEN

DRV-Skullerteam rudert in der Sonne - Großboot im Fokus

Anton Finger (Berliner Ruder-Club), Steven Hacker (Dresdener Ruder-Club), Raoul Overath (Kölner Ruderverein), Johannes Lotz (Hanauer Rudergesellschaft 1879), von links.
Anton Finger (Berliner Ruder-Club), Steven Hacker (Dresdener Ruder-Club), Raoul Overath (Kölner Ruderverein), Johannes Lotz (Hanauer Rudergesellschaft 1879), von links.

In Vorbereitung auf die neue Wettkampfsaison hat der Deutsche Ruderverband (DRV) seine U23-Spitzenathleten zu einem zweiwöchigen Trainingslager in Mequinenza (Spanien) zusammengeführt. Unter der sportlichen Leitung von Bundestrainerin Brigitte Bielig (Dresden) blickt das mit amtierenden und Weltmeistern und WM-Hoffnungsträgern gespickte 60-köpfige DRV-Team seit Samstag, 17. Februar, auf die Selektion des Nationalkaders 2018. Darunter auch Johannes Lotz, Ruder-Weltmeister der Hanauer Rudergesellschaft 1879 (HRG).

 

Die 19- bis 22-jährigen U-23-Athleten reisten von acht deutschen Flughäfen und teils mit dem Zug an. Von Barcelona aus ging es mit Bussen ins 200 Kilometer entfernte Trainingsdomizil von Mequinenza in der spanischen Provinz Saragossa. Gerudert wird auf dem Ebro, einem der größten Flüsse Spaniens.

 

4:0 für die Skuller

Zu den drei amtierenden deutschen U23-Meistern im Doppelvierer mit Johannes Lotz, Anton Finger (Berliner Ruder-Club) und Steven Hacker (Dresdener Ruder-Club) gesellen sich zudem Henri Schwinde (Ruderverein Münster), David Junge (Ruder-Club Potsdam), Raoul Overath (Kölner Ruderverein), Emil Schmidberger (Stuttgarter Rudergesellschaft) und Lasse Grimmer (Ruderriege ETUF Essen). Trainiert wird die achtköpfige Gruppe vom Berliner Trainerteam Alexander Schmidt und Hendrik Bohnekamp. „Im Fokus stehen vor allem die Ruderkilometer im Großboot und die allgemeine Passfähigkeit im Mannschaftsboot im Hinblick auf den weiteren Saisonverlauf“, beschreibt HRG’ler Lotz das Pflichtprogramm der Skullergruppe, die sich auch mit den Disziplinen Krafttraining, Laufen, Gymnastik, Mountainbike und Fußball die Zeit vertreiben darf. Die Stimmung ist „gut und locker“ und zu den bisherigen Highlights zählte ein Fußballderby männlicher Skuller gegen Riemer, das die Skuller klar mit 4:0 für sich entscheiden konnten.

 

Auf Spanien folgt Italien

Die äußeren Bedingungen sind akzeptabel: Anfangs relativ warm mit vier bis sechs Grad am Morgen und 14 bis 16 Grad und reichlich Sonne. „Das ist jetzt bereits mein drittes Jahr in Folge in Mequinenza und ich fahre immer wieder gerne hierher“, so Lotz. „Die Unterkunft sowie das Essen sind in Ordnung und die Trainingsbedingungen sind zu dieser Zeit im Vergleich zu Deutschland deutlich besser.“

 

Neun Trainer, zwei Physiotherapeutinnen und eine Ärztin gehören zum DRV-Tross. Das hessische Teilnehmerfeld ist ausschließlich mit Namen aus Hanau und Limburg bestückt: Neben Johannes Lotz hatten auch Henry Hopmann (Hanauer RC Hassia) und Sophia Krause (Limburger Club für Wassersport) ihre Koffer gepackt. Die Rückreise ist für den 3. März geplant. Als nächstes steht für HRG’ler Johannes Lotz ein weiteres Trainingslager vom 9. bis 22. März in Ravenna (Italien) auf dem Terminplan.

 

sl

 

Vom Wasser aufs Rad: Johannes Lotz strampelt in Spanien.
Vom Wasser aufs Rad: Johannes Lotz strampelt in Spanien.
Großboottraining in Richtung Castillo de Mequinenza.
Großboottraining in Richtung Castillo de Mequinenza.
Anton Finger, Steven Hacker, Johannes Lotz und Henri Schwinde (von links).
Anton Finger, Steven Hacker, Johannes Lotz und Henri Schwinde (von links).

Medieninformation

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