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U23-WM: BM4x im Finale auf Bahn fünf

NZL, CZE, ITA, GBR, GER, ROU

Die Medaillengewinner 2018 kämpfen erneut um Edelmetall

Lotz/Wolff/Junge/Werner stehen im  WM-Finale. Foto: 2000meter.de
Lotz/Wolff/Junge/Werner stehen im WM-Finale. Foto: 2000meter.de

Mit überzeugenden Auftaktleistungen im Rücken startet der Doppelvierer des Deutschen Ruderverbandes (DRV) selbstbewusst ins WM-Finale am Samstag, 12:30 Uhr. Im Vorjahr in Posen (Polen) schaffte es das DRV-Quartett mit Schlagmann Johannes Lotz (Hanauer RG) mit der Bronzemedaille hinter Großbritannien und Italien aufs Podest. Nun möchte das auf drei Positionen neu besetzte Team ebenfalls nach Edelmetall greifen. Die Gegner heißen Neuseeland, Tschechien, Rumänien und nach 2018 erneut Großbritannien und Italien.

 

Großbritannien und Italien auf den Mittelbahnen

Die Briten gehen als eindeutiger Favorit ins Rennen. Drei Mann aus dem Goldvierer sind noch mit an Bord. Sie starten auf Bahn vier. Großbritannien kam in der WM-Geschichte sechs Mal ins Finale. 2017 verpasste man Bronze, 2016 lagen die Briten auf Position fünf vor Schlusslicht DRV. Ein Jahr später schnupperten sie mit Rang vier an einem Podestplatz. 2018 stürmte das GBR-Quartett ganz an die Spitze: Gold vor Italien und dem DRV-Team.

 

Vizeweltmeister Italien überraschte bei dieser WM mit einer völlig neuen Crew. Sie liegt an der Backbordseite des britischen Bootes. Die Italiener haben mit 24 Medaillen neben den Deutschen (30) das meiste Edelmetall eingeheimst: allein sieben Titel bis 1997, danach fuhren sie bis 2012 drei Silbermedaillen ein. Italien gehört zu den Finalisten seit 2014, gewann 2016/2017 Bronze. 2018 wurden sie Vize-Weltmeister – vor dem DRV-Team um Schlagmann Johannes Lotz (Hanauer RG).

 

Deutschland und Tschechien flankieren Favoriten

Die beiden bislang stärksten Teams dieser WM, GBR und ITA, werden auf Bahn fünf von Deutschland und den Tschechen auf Bahn zwei eingerahmt. Die Außenpositionen nehmen Neuseeland (1) und Rumänien (6) ein. Die Tschechen schafften es sechs Mal ins Finale, zuletzt 2012. Ihren größten Erfolg feierten sie 2011 mit dem Gewinn der Silbermedaille. 2014 und 2015 gab es Platzierungen in den B-Finals.

 

Neuseeland gilt als sparsamer Meldekandidat und verbuchte hauptsächlich Platzierungen in den B-Finals. Doch 2013, 2015 und 2016 erkämpften die Neuseeländer Silber. 2017 in Plovdiv gab es sogar Gold. 2018 in Posen gewannen sie das B-Finale. Zwei Teammitglieder aus der alten Mannschaft sind in den USA dabei.

 

Rumäniens WM-Geschichte im Doppelvierer beginnt brillant: Debüt mit Bronze (1997), erneut Bronze (1999) und Gold im Milleniumjahr. Deutschland war seinerzeit stets mit auf dem Podest (2./1./3.). 2005/2006 wechselte die Medaillenfarbe zu Silber. Danach ruderten die Ungarn in B- und C-Finals, 2014 gelang ein Ausflug in den Endlauf (5.). 2017 schlossen sie die WM auf Rang 13 ab, 2018 auf Position 17.

 

Gastgeber USA bereits ausgeschieden

13 Nationen hatten gemeldet. Gastgeber USA ist bereits ausgeschieden. Das ungarische Boot - mit drei Teammitgliedern aus dem Vorjahr an Bord und seinerzeit dem deutschen Team mit Platz vier dicht auf den Fersen - schaffte es diesmal nicht ins A-Finale. Die Schweizer gewannen zwar zum Auftakt ihren Vorlauf, finden sich nach Rang sechs im Halbfinale aber im B-Finale wieder.

 

Im Medaillenspiegel der Männer-Doppelvierer stehen die Crews des Deutschen Ruderverbandes (DRV) an der Spitze: 13 Titel, sieben Mal Silber und zehn Mal Bronze. Die letzte Goldfahrt liegt bereits länger zurück: Vor elf Jahren in Brandenburg mit dem späteren Achter-Olympiasieger Eric Johannesen. Danach folgten Bilanzen mit Edelmetall in Bronze (2011, 2013, 2014, 2018) und Platzierungen: 2009 (5.), 2010 (11.), 2012 (7.), 2015 (7.), 2016 (6.) und 2017 (10.).

 

sl

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