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DRV-Langstrecke Leipzig: Platz sieben zum Saisonauftakt im SM1x

Gute Ausgangsposition für Kleinboot-DM

Hassia-Riemerinnen noch nicht am Zug

Mit vier Auftritten beim zentralen Leistungstest des Deutschen Ruderverbandes (DRV) Ende März in Leipzig über 6.000 Meter sind die Hanauer Vereine erfolgreich in die Wettkampfsaison 2019 gestartet. WM-Bronzemedaillengewinner Johannes Lotz (Hanauer RG) konnte sich im Spitzenfeld der Männer-Einer auf Platz sieben vorschieben. Tim Niclas Meier (Hanauer RG) und sein Gießener Partner Cornelius Becker verbuchten im Riemenzweier der Leichtgewichte Rang vier. Platzierungen gab es für die U19-Junioren Julian Bothe (Hanauer RC Hassia) und Christoph Dübler (Hanauer RG) im Skiff. Die Riemenspezialistinnen der Hassia, Celina Waldschmidt, Shirin Dragusha und Lisa Holbrook kamen krankheitsbedingt nicht zum Zug.

 

Am Deutschen U23-Meister und Vizeweltmeister Marc Weber (Gießen) führte in Leipzig erwartungsgemäß kein Weg vorbei. Weber gewann den Männer-Einer in 22:30 Minuten vor Anton Finger (Berlin, 22:50) und Julius Peschel (Hannover, 22:52). Johannes Lotz (23:05) belegte Rang sieben in der 27-Boote-Konkurrenz, die diesmal ohne arrivierte WM-Starter und Olympioniken der Eliteklasse über die Strecke ging. Neben Finger und Lotz liefen David Junge (Potsdam, 23:09) sowie Steven Hacker (Dresden, 23:33) als weitere U23-Nationalmannschaftskollegen aus dem Vorjahr auf den Plätzen neun und 14 ein. Lotz überzeugte im Schlussabschnitt mit der drittschnellsten Zeit aller Starter.

 

Die Schlagfrequenz stimmte

Im Ranking der U23-Männerklasse erkämpfte Lotz mit Rang fünf sein zweitbestes Langstreckenresultat der letzten Jahre und blickt nun hoffnungsvoll auf seine mittlerweile zehnte Rennsaison. „Diesmal stimmte wieder die Schlagfrequenz auf der Strecke. Daher wäre sogar ein bisschen mehr drin gewesen, wenn ich im mittleren Abschnitt konsequenter gearbeitet hätte. Aber dafür haben nach dem Ergometerwettkampf am Vortag Tag leider die nötigen Körner gefehlt“, so Lotz. Seine persönliche Bestzeit beim Physistest des DRV verpasste er nur um wenige Sekunden. Mit dem Ergebnis auf dem Wasser ist er zunächst zufrieden. „Wenn ich die nächsten zwei Wochen weiter so gut an mir arbeiten kann, blicke ich zuversichtlich auf die Deutsche Kleinboot-Meisterschaft Mitte April in Köln“, freut sich der Wahl-Berliner und Psychologiestudent auf sein erstes Rennen über die olympische 2000-Meter-Distanz nach langer Wartezeit. Denn seit dem mit Bronze belohnten WM-Finale in Posen (Polen) im U23-Doppelvierer sind mittlerweile mehr als acht Monate vergangen.

 

Tim Niclas Meier (Hanauer RG) und Cornelius Becker (Gießen) fuhren im Riemenzweier der Leichtgewichts-Männerklasse im Acht-Boote-Feld auf Platz vier. Die Positionen an der Spitze waren bereits nach den ersten Zeitnahmen klar verteilt. Das Boot aus Essen/Dortmund siegte in 22:22 Minuten, vor Neuss (22:43) und Berlin (23:07). Meier/Becker ruderten von Beginn auf Rang vier. Auf der Ziellinie trennten sie 15 Sekunden vom Podestplatz.

 

Hopmann auf Platz zwei

Im Einer der U19-Junioren kam Julian Bothe (Hanauer RC Hassia) zu einem Achtungserfolg. In dem mit 46 Booten größten Teilnehmerfeld sprang in 23:51 Minuten Position 22 heraus. Christoph Dübler (Hanauer RG) musste sich in 25:11 Minuten mit Platz 42 begnügen. Es siegte der WM-Dritte im U19-Doppelvierer, Aaron Erfanian (Hannover), in 22:28 Minuten.

 

Der für Dortmund startende Ex-Hanauer Henry Hopmann und sein Rostocker Partner Max John lagen im Riemenzweier (17 Boote) auf vier von sechs Teilstrecken in Front. Im Finish zog allerdings das stets auf Platz zwei liegende Duo aus Berlin/Osnabrück zehn Sekunden davon und holte den Sieg.

 

sl

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